OPV gemeinsam voranbringen: ASCA und Nano-C intensivieren Zusammenarbeit

09/11/2021 Partnerschaften

Der Experte für organische Photovoltaik (OPV) ASCA hat das Farbportfolio seiner Solarfolien durch Integration neuer Akzeptormaterialien erweitert. Die neuartigen Materialien erhält das Unternehmen von seinem langjährigen Partner Nano-C.

Der US-amerikanische Anbieter Nano-C hat sich auf nanostrukturierte Kohlenstoffe für Energie- und Elektronikanwendungen spezialisiert. ASCA nutzt die Materialien des Unternehmens, unter anderem Fullerene und deren Derivate, für die photoaktiven Schichten seiner OPV-Folien. Die hohlen, geschlossenen Moleküle, deren Kohlenstoffatome sich in Fünf- oder Sechsecken anordnen, stellen eine chemische Modifikation des Elementes Kohlenstoff dar und eignen sich aufgrund ihrer elektronischen Eigenschaften unter anderem für OPV-Anwendungen.

Die neuen Fulleren-basierten Elektronenakzeptoren von Nano-C lassen sich leicht im Rolle-zu-Rolle-Verfahren verarbeiten und ermöglichen die Herstellung von grauen OPV-Modulen, die den Farbanforderungen der Architektur- und Bauindustrie entsprechen. „Seit dem Start unserer Zusammenarbeit im Jahr 2016 konnten wir ASCA bereits bei einigen Projekten erfolgreich unterstützen. Durch unsere vertrauensvolle und effiziente Zusammenarbeit ist es uns auch vor Kurzem gelungen, das Portfolio von ASCA unter Beibehaltung höchster Leistungsstandards zu erweitern. Der Erfolg hat uns darin bestärkt, unsere Partnerschaft weiter auszubauen“, sagt Kerin Perez Harwood, Director of Business Development bei Nano-C.

ASCA und Nano-C intensivieren Zusammenarbeit

ASCA und Nano-C schließen Partnerabkommen

Um die Zusammenarbeit langfristig weiter zu stärken, haben die beiden Unternehmen nun ein Partnerabkommen getroffen. Gemeinsam möchten ASCA und Nano-C der steigenden Nachfrage an organischen Solarzellen und deren Bestandteilen entgegenstehen. „Das Partnerschaftsabkommen hat natürlich auch einen positiven Effekt auf die Materialkosten unserer Produkte“, erläutert Dr. Sebastian Meier, Vice President of Corporate Development and Partner Management bei ASCA. „Zum anderen und viel wichtiger ist aber der formalisierte Wille, die OPV gemeinsam voranzubringen und langfristig eine stabile Partnerschaft aufzubauen.“

Die Partnerschaft umfasst somit auch Ansätze, die dazu dienen sollen, dem zunehmenden Reifegrad der OPV- Technologie Rechnung zu tragen und dank der erreichten Skalierung mit dem Marktfortschritt mitzuhalten. Darüber hinaus enthält die Vereinbarung auch eine technologische Komponente. Denn die Partner haben beschlossen, auch ihre gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu intensivieren. Damit werden auch zukünftige, neuartige Materialien von Nano-C Teil des Abkommens, um diese hinsichtlich der Eignung als Akzeptoren in OPV- Bauteilen zu untersuchen und zu verbessern.

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